Offene Briefe

Offener Brief an die Volksbank Pforzheim

25.08.05 - Rolf Schälike

Sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender Dr. Reiner Kunadt,
sehr geehrte Herren Vorstandsmitglieder Klaus Frey, Fritz Schäfer, Jürgen Zachmann,
sehr geehrter Herr Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Gerhard Bossert,
sehr geehrter Herr Willy Wessinger
sehr geehrter Herr Alexander Rzehak,

viele deutsche Banken sind wegen deren Wohnungsfinanzierungs-Politik in Verruf geraten.

Sich schlecht beraten, wenn nicht betrogen fühlende Kunden klagen gegen die Banken und deren Vertreter. Die Staatsanwaltschaften ermitteln. Wir denken, dass daraus Konsequenzen für die Mitarbeiter und die Verantwortlichen entstanden, entstehen und entstehen werden.

Enormer Imageschaden für die Banken ist nicht zu bestreiten.

Leider assoziieren wir auch ihre Bank mit diesen Ereignissen.

Auf unsere entsprechenden Hinweise in einem uns betreffenden Fall haben sie Ihren Kunden umgehend  informiert und uns in der folgenden rechtlichen Auseinandersetzung mit ihrem Kunden nicht unterstützt. Das Verfahren ist gegenwärtig vor dem BGH anhängig. Verfassungsbeschwerde ist von uns eingereicht.

Wir wunderten und wundern uns,

  • dass Sie aus Pforzheim eine auch vom Käufer und ihnen unbesichtigte Wohnung in Hamburg finanzierten
  • dass es Sie anscheinend nicht störte, dass der Käufer zumindest geplant hatte, Ihnen Kopien von Unterlagen vorzulegen - wenn nicht vorgelegt hat  -, die nicht der Wirklichkeit entsprachen
  • dass es Sie nicht stört, dass bei uns der Endruck entsteht, dass eine Wohnung möglicherweise überfinanziert wurde
  • dass sie sich mit dem Käufer nach unser ihnen zugegangenen Information sofort in Verbindung setzten und ihm erlaubten, gegen uns zu klagen und bei uns Anwalts- und Gerichtskosten von weit über 5000,00 €. entstehen zu lassen.

Es mag bei Ihnen alles bankrechtlich o.k. zu sein. Sie dürfen möglicherweise unbesichtigte Wohnungen in Hamburg finanzieren, sie dürfen Wohnungen überfinanzieren, wenn andere Sicherheiten vorliegen. Sie sind auch möglicherweise nicht verpflichtet, alles zu prüfen. Datenschutz-Gesetze helfen Ihnen, sich uns gegenüber sicher zu fühlen und gleichgültig zu sein.

Angesichts der vielen fragwürdigen öffentlich bekannten Schädigungen von Kunden durch Banken bei deren Wohnungsfinanzierung fühlen auch wir uns -  wegen ihrer fehlenden Unterstützung und weil sie es zuließen, dass ihr Kunde, statt mögliche Missverständnisse mit uns sachlich zu klären, Gerichte behelligte und damit bei uns Rechtsanwalts- und Gerichtskosten von weit mehr als 5.000,00 € entstehen ließ - von ihnen geschädigt.

Ihnen wird das alles wahrscheinlich so egal sein, wie Sie auf unsere Anfragen antworteten.

Ihre Markfolge-Kreditabteilung drohte uns sogar:

"Bei Zuwiderhandlung behalten wir uns entsprechende Maßnahmen gegen Sie vor."

Gemeint sind Maßnahmen gegen unsere mögliche  Internet-Veröffentlichung.

Nun sind wir auf ihre Maßnahmen gespannt und werden diese öffentlich machen.

Wir werden die Öffentlichkeit ab heute über unsere Erfahrungen mit Ihnen und ihre Finanzierungs- und Öffentlichkeits-Politik informieren.

Neu! Adresse des Aufsichtsratsvorsitzenden der Post unbekannt.
Wir haben schon zwei an den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, den Herrn Dr. Gerhard Bossert gesandte Briefe mit Empfänger nicht zu ermitteln zurück erhalten, obwohl diese an die unter http://www.volksbank-pforzheim.de/vobapfhm/wirueberuns/Impressum.htm  im Internet der Volksbank Pforzheim eG Site genannte Adresse

Volksbank Pforzheim eG
Westliche 53
75172 Pforzheim

gesandt wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Schälike

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Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 14.09.05